AP1 - 1. Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen - 01 Merkmale und Methoden des Projektmanagements kennen, beurteilen, ergänzen können & 02 Machbarkeit von Projekten beurteilen können
Deck: AP1 Kategorie: 1. Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen Subkategorie: 01 Merkmale und Methoden des Projektmanagements kennen, beurteilen, ergänzen können & 02 Machbarkeit von Projekten beurteilen können Anzahl Karten: 48
Was versteht man unter einem Projekt?::Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Einzelvorhaben mit einem definierbaren Anfang und Ende, das sich durch die Einzigartigkeit der Bedingungen auszeichnet.
Als Projekt wird jedes Einzelvorhaben mit einem definierbaren Anfang und Ende bezeichnet
Welche typischen Begrenzungen gibt es bei einem Projekt?::Typische Begrenzungen bei Projekten sind Budget, Zeit und Ressourcen.
Was zeichnet Projekte im Vergleich zu Routineaufgaben aus?::Im Gegensatz zu routinemäßigen Aufgaben zeichnen sich Projekte durch Unwägbarkeiten und Einmaligkeit der Bedingungen aus.
Was versteht man unter dem primären Projektziel?::Das übergeordnete Ziel, das der Sinn und Zweck des Projekts ist.
Was versteht man unter den sekundären Projektzielen?::Untergeordnete Teilziele, die das Erreichen des Primärziels unterstützen.
Warum sind Projektziele wichtig?::Ohne Ziel fehlt die Ausrichtung, ohne untergeordnete Ziele die Messbarkeit des Projekterfolgs.
Was ist Projektmanagement?::Die Analyse, Planung, Durchführung und Bewertung von Projekten.
Warum brauchen wir Projektmanagement?::Projektmanagement sichert den Projekterfolg innerhalb von Zeit, Kosten und Qualität.
Wie sollten Ziele am besten definiert werden?::Durch die SMART-Methode
Für was steht das “S” in SMART bei der Formulierung von Zielen?::S - Spezifisch (konkret und detailliert formuliert)
Für was steht das “M” in SMART bei der Formulierung von Zielen?::M - Messbar (anhand von Indikatoren überprüfbar)
Für was steht das “A” in SMART bei der Formulierung von Zielen?::A - Attraktiv (motivierend und anspruchsvoll)
Für was steht das “R” in SMART bei der Formulierung von Zielen?::R - Realistisch (machbar und angemessen)
Für was steht das “T” in SMART bei der Formulierung von Zielen?::T - Terminiert (mit klarem Zeitrahmen)
Was passiert in der Initialisierungsphase / im Projektstart?::Die Initiierungsphase ist die erste Phase eines Projekts, in der das Projekt offiziell gestartet wird. Hier werden die Projektziele, der Umfang und der Zweck definiert.
Welche Inhalte hat die Planungsphase?::Die Planungsphase ist die Phase, in der der Projektplan erstellt wird, einschließlich Zeitplan, Budget, Ressourcen und Risikomanagement.
Was ist die Ausführungsphase in einem Projekt?::Die Ausführungsphase ist die Phase, in der die eigentliche Arbeit am Projekt durchgeführt wird, um die geplanten Ziele zu erreichen.
Was ist die Überwachungs- und Kontrollphase in einem Projekt?::Die Überwachungs- und Kontrollphase beinhaltet das kontinuierliche Überwachen und Messen des Projektfortschritts, um sicherzustellen, dass alles nach Plan verläuft.
Welche Schritte gehören zum Projektabschluss?::Abnahme, Projektanalyse und -bewertung.
Nenne zwei wichtige Instrumente für die Projektplanung::Lastenheft und Pflichtenheft
Was ist ein Lastenheft?::Ein Lastenheft beschreibt die Anforderungen des Auftraggebers an ein Projekt. Es definiert die Ziele, notwendigen Ergebnisse und Rahmenbedingungen.
Was ist ein Pflichtenheft?::Ein Pflichtenheft konkretisiert die Vorgaben aus dem Lastenheft. Es beschreibt detailliert die zu erbringenden Leistungen und Vorgehensweisen.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Lasten- und Pflichtenheft?::Das Lastenheft formuliert die allgemeinen Projektziele. Das Pflichtenheft spezifiziert die Umsetzung durch den Auftragnehmer.
Wozu dienen Lasten- und Pflichtenheft?::Sie schaffen Klarheit über Projektumfang und -ziele zwischen Kunde und Auftragnehmer.
Was ist ein Projektplan?::Ein Projektplan ist ein formelles Dokument, das den gesamten Verlauf eines Projekts darstellt, einschließlich Zeitplan, Budget, Ressourcen, Meilensteine und Risikomanagement.
Was sind Meilensteine in einem Projekt?::Meilensteine sind spezifische Punkte im Projektzeitplan, die wichtige Ereignisse oder Phasen markieren. Sie helfen bei der Überwachung des Fortschritts und der Einhaltung des Zeitplans.
Was ist die Risikoanalyse in einem Projekt?::Die Risikoanalyse ist der Prozess der Identifizierung, Bewertung und Priorisierung von Risiken in einem Projekt, um deren potenzielle Auswirkungen zu verstehen und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung zu planen.
Was sind Standards und Normen im Projektmanagement?::Standards und Normen sind festgelegte Richtlinien und Best Practices, die im Projektmanagement befolgt werden sollen. Sie helfen, die Qualität und Konsistenz in der Projektdurchführung sicherzustellen.
Was beschreibt das Projektmanagement-Dreieck?::Den Zielkonflikt zwischen Zeit, Kosten und Qualität bei Projekten.
Was ist eine Projektwürdigkeitsprüfung?::Eine Analyse, ob ein Vorhaben als Projekt durchgeführt werden sollte oder nicht.
Wozu dient die Projektwürdigkeitsprüfung?::Um Vor- und Nachteile einer Projektorganisation gegenüber einer Linienorganisation abzuwägen.
Nach welchen Kriterien erfolgt die Prüfung?::Einmaligkeit der Aufgabe, Komplexität, strategische Bedeutung, Risiko, Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Was ist eine Stakeholderanalyse?::Die Identifikation und Klassifizierung aller Projektbeteiligten und Betroffenen.
Wer sind die Stakeholder eines Projekts?::Alle Personen und Gruppen, die von einem Projekt betroffen sind.
Welche Stakeholdertypen gibt es?::Interne und externe, primäre und sekundäre Stakeholder.
Wonach werden Stakeholder klassifiziert?::Nach ihrem Einfluss auf und ihrer Beeinflussbarkeit durch das Projekt.
Wozu dient die Stakeholderanalyse?::Um die Interessen der Betroffenen zu berücksichtigen und das Projekt erfolgreich zu steuern.
Wozu dient die Risikoanalyse?::Zur Identifikation, Bewertung und Reaktion auf Projektrisiken.
Wie geht man bei der Risikoanalyse vor?::Risiken identifizieren, Auswirkungen erschließen, Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit einschätzen, Maßnahmen festlegen.
Welche Arten von Risiken gibt es?::Terminrisiken, Kostenrisiken, Qualitätsrisiken, Leistungsrisiken, Organisationsrisiken etc.
Wie kann man Risiken bewerten?::Anhand einer Risikomatrix mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß.
Wozu dient Ressourcenmanagement?::Zur Planung, Beschaffung und Steuerung aller benötigten Ressourcen.
Welche Ressourcenarten gibt es?::Personal, Sachmittel, Anlagen, Finanzmittel.
Was umfasst die Ressourcenplanung?::Bedarfsanalyse, Budgetierung, Kapazitätsplanung.
Was ist eine Nutzwertanalyse?::Ein Verfahren zur Bewertung und Auswahl von Handlungsalternativen nach rationalen Kriterien.
Wozu dient die Nutzwertanalyse?::Um die beste Alternative für ein Vorhaben objektiv zu ermitteln.
Wie funktioniert die Nutzwertanalyse?::Bewertungskriterien und Gewichtung definieren, Alternativen bewerten, Ergebnis auswerten.